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Edelsteinkunde

Von der Kraft und der Mythologie der Edelsteine

Das Wissen um die Kraft der Edelsteine, was in der Fachliteratur als „Steinheilkunde“ bezeichnet wird, hat keinen bestimmten Anfang. Beschäftigt man sich mit der Mythologie einzelner Edelsteine, finden sich einige Edelsteine, die auch schon in der antiken Welt hohes Ansehen hatten. Dazu gehören u.a. Amethyst, Achat, Beryll, Lapislazuli, Malachit, Nephit, Obsidian und auch Opal.

Im Mittelalter ist viel Wissen der Antike verloren gegangen. Die Situation änderte sich erst durch Hildegard von Bingen, Äbtissin eines Benediktinerordens, geboren im Jahr 1098 bei Alzey. In ihrem vierten Buch der „Physika“ beschäftigte sich Hildegard von Bingen mit der Heilwirkung der Edelsteine. Sie beschreibt im „Buch zu den Steinen“ die Wirkweise und die Entstehungsart von 24 Steinen in einer sehr bildreichen Sprache. Erstaunlich an diesen Niederschriften ist, dass die moderne Mineralogie erst 600 Jahre später entstand und es vor ihren Aufzeichnungen kein derart fundiertes Wissen gab. Michael Gienger hat in seinem Buch „Die Heilsteine der Hildegard von Bingen“ die Erkenntnis von ihr aus dem 12. Jahrhundert mit den Erkenntnissen der modernen „Steinheilkunde“ verglichen.

Mit der Aufklärung Ende des 17. Jahrhunderts wurde alles, was sich nicht mit dem Verstand erklären ließ, als Aberglaube abgetan. Das alte Wissen wurde im Verborgenen weiter überliefert. Ab 1983 mehrten sich dann wieder die Veröffentlichungen zur „Steinheilkunde“ sowohl aus der USA, wie aus Europa.

In Deutschland arbeitete die „Forschungsgruppe Steinheilkunde Stuttgart“ um Michael Gienger. Ziel war es, die Wirkweisen der Edelsteine auf einer empirisch-wissenschaftlichen Grundlage zu erforschen. Von 1988 bis 1993 wurden fast 30 Steine in Einzelversuchen getestet. Entstanden ist daraus die „analytische Steinheilkunde“. Ausgangspunkt der „analytischen Steinheilkunde“ ist die Erkenntnis, dass die Gesamtwirkung der Edelsteine sich aus Folgendem zusammensetzt: 1. der Entstehungsweise des Edelsteins, 2. der Kristallstruktur des Minerals, 3. der Mineralfarbe und 4. der Mineralstoffe im Edelstein. In der Literatur von Michael Gienger wird dieses Fachwissen unter anderem vermittelt.

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